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Allgemein, Fotografie

Glücksmoment #1

Bild
Allgemein, Clean Living

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Es ist hoffentlich bei jedem angekommen, dass Aluminiumsalze in Deodorants ziemlich umstritten sind. Jeder kann sich natürlich seine eigene Meinung dazu bilden, aber ich habe mich dazu entschlossen, Aluminium-Deos nur noch in Ausnahmefällen zu benutzen, am besten gar nicht mehr natürlich. Deshalb bin ich seit einigen Monaten auf der Suche nach einem optimalen Ersatz und teste seit einigen Tagen diese selbstgemachte Deocreme. Feine Sache, wenn man über die Inhaltsstoffe selbst bestimmen kann!
Wie funktioniert das Ganze und was braucht man dazu?
6 g Natron (z. B. von Kaiser)
10 g Zinksalbe (z. B. von Avéne)
20 g Bodylotion mit Lieblingsduft (eher fest in der Konsistenz am besten mit Sheabutter, z. B. von Alverde)
1 leeres Glas (ein HIPP Glas weniger, dass zerstört werden muss)
1 Spatel
Küchenwaage

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Natron mit wenig warmem Wasser auflösen. Danach alle anderen abgemessenen Produkte hinzufügen und gut vermischen. Es kann sein, dass kleine Körnchen zurückbleiben, das stört aber eigentlich nicht weiter. Et voilà – die Creme ist fertig! Gut wäre es, wenn Ihr immer mit einem Spatel (gibt’s in der  Apotheke) oder einem kleinen Löffel Produkt aufnehmt, da ja keine Konservierungsstoffe in der Creme enthalten sind und es so einfach hygienischer ist. Nach dem Auftragen solltet Ihr auch noch kurz mit dem Ankleiden warten, damit die Deocreme einziehen kann und keine Flecken hinterlässt.
Das Deo wirkt super gut gegen unangenehme Gerüche (von morgens bis abends!), hemmt aber nicht so extrem die Feuchtigkeitsentstehung wie Aluminiumsalzdeos. Schwitzen an sich ist ja auch eine wichtige Körperfunktion, das absolute Unterbinden von Feuchtigkeitsenstehung kann somit nicht sonderlich gesund sein.
Natron (eigentlich Natriumhydrogencarbonat) ist in der Lage Säuren zu neutralisieren, genau darum ist es so geeignet die üblen Schweißgerüche zu bekämpfen. Natron ist auch sonst ein kleines Wundermittel (z. B. bei Insektenstichen, zur Reinigung von Kleidung und schmutzigen Töpfen). Zudem ist Natron supergünstig (bekommt Ihr in Drogeriemärkten).
Die Zinksalbe wirkt antibakteriell.
Ich würde sagen – ein Versuch ist es wert, oder?
 Verratet mir doch, ob Ihr Euch die Diskussion egal ist oder nicht und wenn nicht – welche Alternativen Euch getaugt haben!
Der Sommer kann beginnen – auch ohne Aluminium im Deo!
 
Deodorant without Aluminium salts:
I’m not quite sure whether there is a controversy about deodorants containing aluminium salts abroad. In Germany there is a growing awareness for that issue. Whatever – Aluminium salts are under suspicion to cause breast cancer and Alzheimer Disease. Therefore I decided to give up the use of those deodorants and tried bits and pieces and finally found a good alternative and what’s best about it it’s selfmade and quite cheap!
What you need:
6 g Natron powder
10 g Zinc ointment
20 g of your favourite Body Lotion (preferably one containing shea butter and turbid in texture)
1 Spatula
1 empty jar
Kitchen scale
 
Primarily, mix the Natron powder with a few drops of warm water in the jar to dissolve the Natron in the water. Secondly add all the other stuff and blend it thoroughly (maybe there will remain grains but thats not a problem). And that’s it!
Please note, allow the deodorant time to dry after applying it! Better use the spatula or a spoon to pick up some product (because of the lack of preservatives and hygenic reasons).
Natron is able to neutralize acids, thats why it is so suitable to deodorize!
 
 
 
 

Clean Living #1 – Deocreme ohne Aluminium

Kurzmitteilung
DIY

DIY #2 – D I Ei!

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Ostern steht vor der Tür und ich hab seit Jahren das erste Osterei verziert. Dieses Modell erfordert ein wenig Feingefühl (nicht gerade mein größtes Talent) sieht am Ende aber doch recht futuristisch aus wie ich finde (O-Ton)).

Was Ihr dazu braucht:

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Oben und unten ein Loch in das Hühnerei pieksen, am besten nutzt Ihr dazu gleich die Reißzwecken. Eigelb und Eiweiß rauspusten (wenn man nach dem ersten Puster Wasser ins Ei laufen lasst und kurz schüttelt lässt es sich leichter entfernen).

Dann schnappt Ihr Euch die Reißzwecken, bemalt sie mit einem wasserfesten Stift mit dem gewünschten Muster (Achtung: Trocknen lassen!) und piekst diese dann mit gaaaaaanz viel Feingefühl (zwei kaputte Eier später weiß ich, wovon ich rede) in das Osterei. Wenn alle Reißzwecken montiert sind schneidet Ihr ein Stück Draht zurecht und wickelt diesen um die Reißzwecken (mehrmals, dann wird’s interessanter). Bei Bedarf dann noch einen dickeren Bindfaden mit Hilfe einer großen Stopfnadel durch das Ei fädeln und unten mit einem Knoten abschließen, dann könnt Ihr das Ei auch an den Osterstrauch hängen!

Viel Spaß beim Nachpieksen!

Hinterlasst doch wie immer einen Link, wenn Ihr’s nachgemacht haben solltet!

Adieu!

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Standard
Allgemein, Kauflust!

Baby braucht… #1: „Spazieren ist schön!“

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Das Pendant zu „Mami*s little Helper“ – Baby’s Ausstattung für den täglichen Frischluftaufenthalt!

1. Kinderwagenkette: Die Kinderwagenkette meines Kindchens hat so manch eine Schreiattacke abgewendet. Diese hier von Camilla Lundsten über www.babyssimo.de ist ganz besonders hübsch anzusehen und erfreut auch mein Herz.

2. Babyflasche: Je weniger Kunststoff, desto besser für den kleinen Wonneproppen. Ganz sicher BPA-frei – die Babyflasche von Lifefactory über www.kleinundmore.de und mit dem Silikonüberzug auch bruchsicher, wenn mal wieder Flaschen fliegen!

3. Babydecke: Hübsch und warm von Fussenegger über www.nostalgieimkinderzimmer.de.

4. Sonnenschutzcreme: Der Frühling in diesem Jahr ist unschlagbar und die Sonne scheint schon ganz ordentlich, deshalb nicht vergessen: Sonnenschutz auftragen! Baby’s Haut nimmt jeden noch so kleinen Sonnenbrand übel! Eco Cosmetics über www.najoba.de.

5. Babyschühchen: Fein gestrickt von Tocotó vintage über www.babyssimo.de! Gerade im Sale!

6. Buggybuch: Früher Kontakt mit Büchern fördert die Freude am Lesen und ist einfach eine tolle Beschäftigung (wir halten uns nicht ganz streng an die Altersangaben, man wächst an seinen Herausforderungen – James Joyce bleibt aber noch im Bücherregal). Buch mit Figur zum Nachspielen von HABA – MÄÄÄHH!

 

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DIY

DIY #1 – Washi-Tape: Schuh mal anders!

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Der Schuh passt nicht zum Outfit oder ist Dir einfach langweilig geworden? Was hilft immer und in jedem Fall? Washi Tape! Der Mc Gyver unter den Klebebändern! Und das Tolle – es geht ganz schnell, ist günstig und lässt sich ohne Rückstände wieder entfernen! Schön, wenn man nicht immer was Neues kaufen muss, sondern eigenen Schätzen einen neuen Look verpassen kann, oder?

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Was braucht Ihr dazu?

– Schuhe (wer hätte es gedacht?)

– Washi Tape Eurer Wahl, wenn möglich ein Breiteres (sollte die Grundfarbe des Schuhs dunkler sein, könnte ein helleres Washi Tape am Ende dunkler wirken und die Farbe leuchtet nicht mehr so sehr, weil das Tape leicht transparent ist)

– Butterbrotpapier (Haushaltsware)

– Schere

– Tesa

– weicher Bleistift und ein schwarzer Stift (jaaa, hier auf den Bildern ist es ein roter, ich hab aber erst später festgestellt, dass das nicht ganz praktisch ist unter einem roten Tape)

– gegebenenfalls eine Pinzette

 

Wie funktioniert’s?

Schneidet Euch das Butterbrotpapier in der benötigten Größe zurecht und fixiert es dann mit der glatteren Seite nach oben mit Tesafilm über dem Bereich, der später vom Washi Tape abgedeckt werden soll. Fahrt dann mit einem weichen Bleistift die Kontur nach.  Dann löst Ihr das ganze wieder vom Schuh und zeichnet die Linie mit einem dunklen Stift nach, damit die Kontur dann später unter dem Washi Tape sichtbar ist. Am besten paust ihr die Form nochmals ab von der Rückseite der Vorlage auf einen neuen Butterbrotstreifen ab, dann habt Ihr gleich die Vorlage für den zweiten Schuh usw. Klebt dann das Washi Tape sinnvoll auf das Butterbrotpapier, alles innerhalb der Linie sollte abgedeckt sein! Wenn das Tape nicht breit genug ist, stückelt es an (Achtung bei Punkten ein wenig auf die Verteilung achten). Arbeitet sorgfältig, später stört es sonst zu arg und überlegt Euch vorher wie Ihr das Washi Tape „anordnet“. Wenn das Washi Tape aufgeklebt ist schneidet Ihr nun entlang der durchscheinenden Linie die Form aus. Dann nur noch das Klebeband vorsichtig ablösen und auf den Schuh bringen. Falls Ihr zu grobmotorisch seid oder unter Wurstfinger leidet (entschuldigt diese Formulierung), dann hilft eine Pinzette beim Aufbringen. Danach noch mit dem Fingernagel über das Band fahren um es richtig fix zu machen und je mehr die Textur vom Schuh durchkommt desto weniger fällt auf, dass es Klebeband ist.

Das Klebeband hält natürlich nicht ewig, aber für ein paar Tage sicherlich. Das ganze kann man natürlich mit jedem x-beliebigen Schuh mit glatter Oberfläche machen.

Viel Spaß beim Nachmachen, hinterlasst gerne einen Kommentar mit einem Link zu Eurer Version, würde mich echt interessieren!

 

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Allgemein

Mami’s little Helper: „Spazieren ist schön!“

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Was braucht man nicht plötzlich alles, wenn man mit Kind und Kegel das Haus verlassen möchte. Es ist so viel und so viel, was man vergessen kann, dass ich das Treppauf-Treppab-Steigen mit Kind auf dem Arm, weil ich wieder was vergessen habe ohne schlechten Gewissens als Sportstunde deklarieren könnte. Und auch unterwegs jongliere ich immer wieder verzweifelt mit unserem Gepäck, während das Kindchen mehr oder weniger entspannt zuguckt und sich vermutlich fragt, ob Mami wohl Zirkusartistin ist und ob sie sich nicht endlich mal ein neues Kunststückchen einfallen lassen kann. Daher hier ein paar Dinge die das Leben leichter machen und dabei noch so hübsch anzusehen sind!

Stilltuch von www.babyssimo.de, für alle die, die gerne angezogen bleiben während es die anderen auch sind.

The Mommy Hook von www.themommyhook.com – endlich ein Ort für das Schwergepäck, Jacken und Co.

Buggy-Organizer von Fillikid über www.baby-markt.de, nicht so gut wie der Tisch im Lieblingscafé aber fast.

Wickeltasche von www.babyssimo.de – wunderwunderwunderhübsch!

Sonnensegel von Luminick über www.dawanda.de – weil das Spucktuch einfach ständig verrutscht und nicht vor UV-Strahlung schützt, außerdem bleibt für’s Kind damit ein Ort mit Aussicht.

Baby-Cover-Up von www.macarons-shop.com – für die Babytrage und das Baby an kälteren Tagen, dann muss der Lastenträger nicht unter einer dicken Jacke schwitzen (die Babytrage wärmt ja schon genug).

 

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Baby isst… #1

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Jetzt im 9. Monat sind wir nun ganz gut in der Beikost angekommen und ich versuche immer wieder neue schmackhafte Rezepte zu kochen. Ein großer Liebling ist das nun folgende Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Karotte-Brokkoli-Kartoffel-Brei

1 mehlig kochende Biokartoffel (z. B. Agria)

1 kleine Biomöhre

6 Biobrokkoliröschen

(bei Babys mit Verstopfung: 1/2 Birne)

2 TL Rapsöl (z. B. von Rapso) oder Butter

für die vegetarische Variante: 2 EL feine Haferflocken (z. B. von Alnatura)

Kartoffel in Scheiben schneiden, ebenso die Möhre. Wenig Wasser zum Kochen bringen (wenig Öl zugeben, dann wird der Brei am Ende nicht so grau), Möhre zuerst in den Topf. Für 5 Min. mit Deckel leicht köcheln lassen. Danach Kartoffel und Brokkoli hinzugeben und insgesamt ca. 1o Min. kochen – bis zur gewünschten Konsistenz, kann also je nach Hitzezufuhr unterschiedlich lange dauern. Je nach Beikosterfahrung stampfen oder pürieren (ich würde jedoch die Kartoffeln immer vorstampfen, da sie beim Pürieren aufgrund der Stärke sonst zu klebrig werden) –> Ab in Baby’s hungrigen Mund! Bon Appetit!

Für die Fleisch-Fischvariante: 30 g Rindfleisch oder 30 g Fisch. Ich kaufe hierfür gerne HIPP Biorindfleisch im Glas, da ich ungern Fleisch koche und hier gute Qualität erhalte. Das ist jedoch Geschmacksache.

Falls das Baby unter Verstopfung leidet am besten 1/2 Birne mitkochen und mitpürieren.

Falls Mami ebenfalls hungrig ist – einfach die doppelte Menge kochen, danach die eigene Hälfte nur leicht zerstampfen und mit Butter und Salz verspeisen – YUM! Falls nicht, ist doppelt kochen trotzdem praktisch, da dann am nächsten Tag die zweite Portion verspeist werden kann – nur nicht salzen!

Nährstoffe und weitere Infos zu den Zutaten:

Brokkoli: Calcium, Kalium, Eisen, Zink. Vitamine B1, B2, B6, Vitamin C/E und Carotin (Vitamin  A) Soll Krebs vorbeugen.

Karotte: Besonders reich an Provitamin A. Desweiteren: Vitamin B1, B2, B6, C, E. Calcium, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink.  Wirkt stuhlfestigend.

Kartoffel: Liefert Stärke, Eiweiß, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Soll Magen- und Darmtumoren vorbeugen und ist gesund für Herz und Kreislauf. Inhaltsstoffe bekämpfen Viren und Bakterien, sind gut für den Blutzuckerspiegel und das Immunsystem. Achtung: Niemals grüne Kartoffeln für’s Baby verwenden (wegen dem hohen Solaningehalt). Am besten nicht eingefrieren, schmeckt nach dem Auftauen furchtbar!

Rapsöl:  Heiß gepressstes Öl verwenden (da reiner, hier könnt ihr also das billigere Öl nehmen, die sind meist heiß gepresst. Enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Diese sind wichtig für Nervenzellen, Gehirn, Netzhaut und ist gleichzeitig schön nahrhaft.

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Sommerbaby’s Erstausstattung für Sparsame und Vernünftige – Pt. 1 – Kleidung

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Unglaublich lange hab ich selbst recherchiert, als es darum ging eine wirklich sinnvolle Liste zur Erstausstattung für die Zeit im und nach dem Krankenhaus zu finden. Leider war ich nicht sehr erfolgreich und habe mich dann an eine vermeintlich weise Liste eines Babyausstatters gehalten – jaaa, ich höre ja schon wie sich jetzt manch einer mit der flachen Hand an die Stirn klatscht – keine gute Idee. Nun ja, ich schiebe diese geistige Umnachtung auf die weitverbreitete und stark unterschätzte Schwangerschaftsdemenz, die übrigens nahtlos in die Stilldemenz übergeht und bis heute als wunderbare Ausrede dient… Wie auch immer, es hat sich herausgestellt, dass doch vieles dessen, was auf der Liste zu finden war wenig Sinn gemacht hat und jetzt schön in der immer voller werdenden Wohnung unter einer dicken Staubschicht verschwindet (eigentlich verschwindet es gar nicht, sondern jedes einzelne Stück macht mir bei jedem Wiederentdecken ein wunderbar schlechtes Gewissen). Deshalb versuche ich nun die ultimative Liste hier aufzuführen, sie gilt nicht für all jene, die unbedingt für jeden Fall gewappnet sein wollen, irgendwo in der Wildnis Kanadas leben, weit weg von allen Babyläden und auch nicht für diejenigen, die sich mit dem bevorstehenden Nachwuchs eine praktische Ausrede für ein bisschen oder ein bisschen mehr Shoppingwahn erhoffen. Sie ist für all jene gedacht, die vielleicht nicht über den dicksten Geldbeutel verfügen oder einfach keinen Bock auf einen Messihaushalt haben, weil die Bude eh schon zu klein für alles und das Kind ist und vor allem ist es für diejenigen, denen bewusst ist – das nächste Geschäft ist nicht in Timbuktu und hat sicher 6 von 7 Tagen geöffnet. Also, bedenkt – mit dem Kindersegen ist nicht der nationale Notstand ausgebrochen – ihr könnt auch dann noch lostigern, oder den lieben Erzeuger losschicken (der ist sicher froh, wenn er mal die blasse Nase in den Himmel strecken darf und für ein paar Minuten durchatmen kann)… also losgeht’s mit dem ersten Teil zum Thema Kleidung, aber Achtung – hier geht es wirklich um die Erstausstattung, die Würmchen wachsen unglaublich schnell aus allem raus und später können die sie oft schon ganz anders gekleidet werden und es geht hier um Sommerbabys:

  •  mind. 4mal Wickelbody langarm, 1mal Wickelbody kurzarm, aus Baumwolle.
  •  2mal dünne Baumwolljäckchen ohne Kapuze
  •  mind. 4mal Hosen mit breiten Bund und Fußbündchen
  •  1mal dickere Strickjacke ohne Kapuze
  •  1-2mal Erstlingsmützen
  •  2 Paar Socken
  •  mind. 4mal Lätzchenhalstücher
  •  1 Paar Hausschuhe/Strickschuhe
  •  1 Paar Baumwollhandschuhe
  •  2mal Schlafanzüge, wenn es ein kühlerer Sommer ist mehr
  •  1 Strampelsack

Erläuterungen zur Liste, Links zu hübschen und/oder praktischen Modellen:

Alles möglichst kurz vor Termin kaufen, da dann das Wetter besser abschätzbar ist (man muss halt auf Wetterprognosen vertrauen können)

Body: In vielen Listen heißt es, dass Kurzarmbodies unerlässlich seien, meine Hebammen haben allesamt zu Langarmbodies geraten. In unseren Gefilden ist es vielleicht maximal im absoluten Hoch-Hochsommer so warm, dass man ein Neugeborenes in einen Kurzarmbody steckt, mal von T-Shirts abgesehen. Natürlich sollte das Kind nicht überwarm eingepackt werden, aber in einem Langarmbody aus dünnem Baumwollstoff ohne zusätzliche Schicht wird es dazu auch nicht kommen. Falls der Sommer doch wider Erwarten bombastisch heiß wird, kann ja ein einzelner Kurzarmbody vorsorglich gekauft werden, ich würde hier aber nicht das teuerste Lieblingsmodell kaufen, wenn dieses nämlich im Schrank vergammelt nagt es doch schon ganz fies an einem. Alles in allem kann man jedoch von Langarmbodies nie genug bekommen, vor allem wenn Ihr vorhabt zu stillen, denn gerade Stillbabys schaffen es immer wieder die Windel zu sprengen und dann heißt es wechseln, wechseln, wechseln, mal ganz abgesehen von Speikindern (ich erinnere mich noch heute mit Grauen an den Mount Wäscherest in meinem Badezimmer – ja die Basisstation hiervon ist immer noch vorhanden und das wird sicher noch die nächsten Jahre so bleiben). Solltet Ihr noch nicht gut geübt im Wickeln und Einkleiden sein, dann empfehle ich unbedingt vollständig aufknöpfbare Wickelbodies. Die ersten 100 Umziehaktionen gleichen nämlich bei den weniger beherzten unter uns einem Eierlauf, mit der ständigen Angst dem sehr, sehr, sehr kleinem Baby irgendwas auszukugeln oder zu brechen und vor allem ist es gar nicht so leicht einem liegenden Baby möglichst zackig das Teil über den Kopf zu ziehen. Jede Minute zählt und mit dem aufknöpfbaren Modell erspart ihr Euch hoffentlich die Hitzewallungen vor der Wickelkommode oder noch schlimmer – die im Behandlungszimmer des Kinderarztes.

(Links zu einigen Modellen: Vertbaudet, H&M, Noppies, Hess Natur, Petit Bateau)

Hosen/Strampler: Strampler haben wir selbst selten genutzt. Lediglich ein geschenkter Steiffstrampler hat sich als wahres Goldstück herausgestellt (sollte er auch sein, bei dem Preis). Dieser lässt sich oben über zwei Druckknöpfe größenverstellen und ist unten aufknöpfbar (Hier das Modell: Steiff) Daneben fanden wir aber die Kombination Body-Leggings/Hose-Jäckchen-Socken viel praktischer – weil mitwachsend, bei Sauereien einzeln austauschbar. Vor allem ein breiter Bund ist hier praktisch, weil dann die Hose erst mal oben umgeschlagen werden kann. Die Hosen haben unten bestenfalls einen Gummizug, damit die Hose beim Strampeln nicht immer hoch rutscht (sehr nervig, wenn das Kind immer mit nackten Waden rumliegen muss).

(Links zu einigen Modellen: American Apparel, H&M, Zara, Jako-O, Hess Natur)

Oberteile: Langarmtops sind in einem wirklich warmen Sommer zum Schichten über den Body eher unnötig. Praktisch sind dünne Jäckchen/Cardigans, da wiederum mitwachsend, schnell ausziehbar. Hier rate ich aber unbedingt von Kapuzen ab – wer das nicht glaubt einfach mal der Selbstversuch: Liegen mit Kapuze, macht das Spaß? Kapuzen sind meiner Meinung nach erst passend wenn das Kind sitzen kann.

(Links zu einigen Modellen: American Apparel, Zara, Baby Walz, Vertbaudet)

Jacken: Wenn Ihr mit dem Baby einen ersten Spaziergang unternehmt, wird es vermutlich im Kinderwagen liegen. Dort braucht es keine eigene Jacke, sondern eine kuschelige Babydecke. Wir haben keine Jacke gebraucht. Im Autositz, an kühleren Tagen, hat unser Kindchen noch ein dickeres Strickjäckchen getragen, über der eigentlichen Kleidung.

Schlafanzüge: Hier empfehle ich doch mal die Einteiler. Das Baby liegt nachts auf weniger Nähten, Säumen usw. Die Füsse verschwinden mit im Overall und liegen nicht kühl. Wichtig hier wieder möglichst weit aufknöpfbar. In ganz heißen Nächten reicht aber ein Langarmbody im Schlafsack. Also nicht zu viele kaufen!

(Links: Noppies, Ernstings Family, C&A)

Accessoires:

Strampelsack: Super, super! Hier könnt Ihr das Baby im Sommer nur mit Body bekleidet reinpacken oder wenns etwas kühler ist mit Hose beim kleinen Schläfchen zwischendurch. Gibt’s superschön bei Dawanda und supergünstig bei DM.

(Links: Dawanda)

Socken: Sockensammlungen sind unnötig. Babyfüße duften in der Regel wirklich wie Wattebäuschen (also nach gar nichts) und daher müssen Socken nicht ständig gewaschen werden (meist ist das Baby schon rausgewachsen ehe die Socken allesamt wieder aus der Wäsche zurück sind). Am besten fanden wir leichte Stricksocken aus dem Reformhaus – nicht abschrecken lassen, hier haben wir die besten Socken gefunden, schneiden nicht ein, sind bei jedem Wetter tragbar (aus Baumwolle)

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Mütze: Erstlingsmützen wie überall empfohlen, oder Mützchen die unbedingt die Ohren bedecken. Auch hier reicht ein Modell, es sei denn das Baby hat mit Milchschorf oder Kopfgneis zu kämpfen, dann gehen öfter Schüppchen ab und die Mütze wird schmutzig.

Handschuhe: Für Babys mit weichen Nägeln oder ‚Kratzbabys‘ (Mensch, das klingt fies). Gibt’s supergünstig bei H&M (Conscious-Kollektion).

Halstücher: Vor allem für Speikinder super praktisch! Hier so viele wie möglich – die müssen ständig ausgetauscht werden und können später weitergenutzt werden wenn die ersten Zähnchen kommen und damit die Speichelsinflut (Modell: 1)

Hausschuhe: Für unterwegs im Babysafe oder an kühleren Tagen. (Modell: 1)

Alles andere: Schicke Schuhe, Hemden, Blusen, Kleider usw. sind reine Spielerei, nett für’s Foto aber ansonsten unpraktisch. Obwohl wir einen recht ausgeprägten Sinn für Mode haben und auch das ein oder andere Kleidchen etc. gekauft haben, haben wir diese Teile nach dem ersten Tragen im Schrank verschwinden lassen, weil’s weder uns noch dem Kindchen Spaß gemacht hat. Hier empfehle ich, solche Teile unbedingt über Ebay oder Babyflohmärkte zu erstehen – die gibt es dort nämlich en masse und wie neu, denn wie gesagt…

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Erst einmal ein allerliebstes Hallo an Dich! Durch irgendeinen glücklichen Zufall, hat es Dich auf diesen frischgebackenen Blog verschlagen und nun fragst Du Dich vielleicht, oder hoffentlich, was das hier sein soll. Nun, dies ist die Nebenbeschäftigung eines ehemals ruhelosen Fräuleins, welches – ganz neu im Mamibusiness – ihre doch recht knappe Freizeit mit Bloggerei verplempern möchte und Dir oder einem anderen Leser dabei hoffentlich einen netten Zeitvertreib, brauchbare Infos und Tipps bieten möchte. 10 Monate hat es gedauert, bis das größte Glück in meinem Leben endlich ‚Guten Tag‘ gesagt oder besser gebrüllt hat und fast 10 Monate hat es gedauert, bevor nun wieder etwas kreative Produktivität in mir aufgekeimt ist und ich irgendwas, ja irgendwas, unternehmen möchte. 10 Monate in denen ich übermüdet (aber glücklich, ja das Klischee), besorgt, unsicher, bemüht und total erschöpft das Internet in allen Fragen des Mamaseins konsultiert habe und mal mehr, mal weniger sinnvolle Ratschläge und Infos erhalten habe. Dabei saß ich nicht selten total zerstört und in einem wenig schmeichelhaften Pyjama vor dem Laptop und habe gierig jede Nachricht der Aussenwelt aufgesaugt, daher auch der wie ich finde hübsch klingende Blogtitel. Viel Freude also mit meinen mehr oder weniger mamirelevanten Tipps, Tricks, Rezepten, DIYs, Bildchen, Reviews und Anekdoten! Au revoir! Pyjamamaman

 

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