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Baby isst… # 3 – mal ein Ostermahl

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Wenn an Ostern alle ein besonders feines Essen verspeisen, sollte das arme Kind nicht in den Ofen gucken, sondern in eine Schüssel wahrer Gourmetfreude. Dies hier könnte sich vielleicht darin befinden:

Osterbrei mit Lamm, Graupen und Blumenkohl

Zutaten:

30 g Biolamm

30 g Gerstengraupen

1 Kartoffel

6 Röschen Blumenkohl

2 Butterflocken

 

Zubereitung:

Lamm für ca. 7 Min. in einem kleinen Topf mit Wasser kochen. Aus dem Topf holen, Garpunkt kontrollieren. Danach die Graupen nach Packungsangabe garen oder einweichen, hier am besten ein paar Minuten draufpacken, damit sie für’s Baby weich genug sind. Nebenzu Kartoffel und Blumenkohl dampfgaren, oder mit wenig Wasser in einem Topf bei geringer Wärmezufuhr kochen. Währenddessen das Lamm pürieren. Das Gemüse nach dem garen zerdrücken/stampfen. Und nun Perlgraupen (ein schönes Wort, oder?), Blumenkohl, das Lamm und die Kartoffel miteinander vermengen und nochmals wenn nötig erwärmen. (Bei kauunfreudigen Babys die Perlgraupen mit dem Fleisch pürieren. Zum Schluss noch die Butterflocken auf den Brei geben und umrühren. Fertig ist das Ostermahl!

Wirklich schmackhaft und mal was Besonderes!

Nährstoffe:

Blumenkohl: Mild im Geschmack, viel Vitamin C und Mineralstoffe

Gerste(graupen): In Asien wird die Gerste bei fiebrigen Infekten eingesetzt, da sie angeblich die Hitze ausleiten soll. Enthält Vitamin B, Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen, Proteine, Ballaststoffe, aber auch Gluten. Die Perlgraupen entstehen aus Gerstengrütze, nachdem diese geschliffen wurde.

Lamm: Enthält viel Vitamin B12. Gehört zum roten Fleisch und sollte daher nicht zu oft pro Woche gegessen werden.

 

Bild bearbeitet mit ‚A Beautiful Mess App‘

 

A delicious Easter meal for your baby

Cauliflower-Lamb-Potatoe-Mash

Ingredients:

30 g lamb

1 Potatoe (floury)

6 florets of cauliflower

2 small flakes of butter

30 g Pearl barley

 

Preparation:

Cook the lamb in a small cooking pot with water for about 7 minutes. Get the lamb out of the pot and check the doneness. Then, boil the Pearl barley as the packaging instruction says, maybe a bit longer, so that it is soft enough for your baby. Secondarily cook the vegetables with less water on low temperature or steam cook it (which is better). Meanwhile, blend the lamb. Then mash the vegetables and mix them with the lamb, the butter and the Pearl barley (if your baby is a bit lazy when it comes to chewing, then blend them together with the lamb).

That’s a wrap!

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Rezept

Baby isst… # 2 – „Birnenmilchreis“

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Ein neues Rezept für einen leckeren Nachmittagsbrei!

Birnenmilchreis

Zutaten:

40 g Milchreis

1 Birne

100 ml Vollmilch

150 ml Wasser

Vollmilch, Wasser und Reis in einen Topf geben und ohne Deckel zum Kochen bringen. Sobald es kocht runterschalten auf niedrige Temperatur. Regelmäßig umrühren damit es nicht ansetzt. Gegebenenfalls Wasser zugeben. Circa 40 Minuten kochen (testet aber die Konsistenz vorher nochmal, wenn’s zu körnig ist streikt am Ende noch das Kindchen).

Zwischenzeitlich die Birne kurz kochen bis sie weich ist. Dann mit der Gabel zerdrücken und in eine Schüssel geben. Wenn der Reis fertig ist, diesen hinzugeben.

Mama’s Portion einfach noch mit Zimt und Honig versüßen. Für’s Baby natürlich weder Zimt noch Zucker!

Guten Appetit!

 

Pear Rice Pudding:
Ingredients:
40 g short-grain rice
1 pear
100 ml whole milk
150 ml water
 
Put the water, the whole milk and the rice into a cooking pot. Bring all to the boil and then reduce the heat. Stir it occasionally! Do not put on a lid! If necessary add some water while simmer. Simmer for about 40 minutes. Ready to be served when soft boiled.
Meanwhile cook the pear until soft, mash it with a fork and then mix it with the rice pudding!
For yourself add some cinnamon, honey etc.

 

 

 

 

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Baby isst… #1

Brei1

Jetzt im 9. Monat sind wir nun ganz gut in der Beikost angekommen und ich versuche immer wieder neue schmackhafte Rezepte zu kochen. Ein großer Liebling ist das nun folgende Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Karotte-Brokkoli-Kartoffel-Brei

1 mehlig kochende Biokartoffel (z. B. Agria)

1 kleine Biomöhre

6 Biobrokkoliröschen

(bei Babys mit Verstopfung: 1/2 Birne)

2 TL Rapsöl (z. B. von Rapso) oder Butter

für die vegetarische Variante: 2 EL feine Haferflocken (z. B. von Alnatura)

Kartoffel in Scheiben schneiden, ebenso die Möhre. Wenig Wasser zum Kochen bringen (wenig Öl zugeben, dann wird der Brei am Ende nicht so grau), Möhre zuerst in den Topf. Für 5 Min. mit Deckel leicht köcheln lassen. Danach Kartoffel und Brokkoli hinzugeben und insgesamt ca. 1o Min. kochen – bis zur gewünschten Konsistenz, kann also je nach Hitzezufuhr unterschiedlich lange dauern. Je nach Beikosterfahrung stampfen oder pürieren (ich würde jedoch die Kartoffeln immer vorstampfen, da sie beim Pürieren aufgrund der Stärke sonst zu klebrig werden) –> Ab in Baby’s hungrigen Mund! Bon Appetit!

Für die Fleisch-Fischvariante: 30 g Rindfleisch oder 30 g Fisch. Ich kaufe hierfür gerne HIPP Biorindfleisch im Glas, da ich ungern Fleisch koche und hier gute Qualität erhalte. Das ist jedoch Geschmacksache.

Falls das Baby unter Verstopfung leidet am besten 1/2 Birne mitkochen und mitpürieren.

Falls Mami ebenfalls hungrig ist – einfach die doppelte Menge kochen, danach die eigene Hälfte nur leicht zerstampfen und mit Butter und Salz verspeisen – YUM! Falls nicht, ist doppelt kochen trotzdem praktisch, da dann am nächsten Tag die zweite Portion verspeist werden kann – nur nicht salzen!

Nährstoffe und weitere Infos zu den Zutaten:

Brokkoli: Calcium, Kalium, Eisen, Zink. Vitamine B1, B2, B6, Vitamin C/E und Carotin (Vitamin  A) Soll Krebs vorbeugen.

Karotte: Besonders reich an Provitamin A. Desweiteren: Vitamin B1, B2, B6, C, E. Calcium, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink.  Wirkt stuhlfestigend.

Kartoffel: Liefert Stärke, Eiweiß, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Soll Magen- und Darmtumoren vorbeugen und ist gesund für Herz und Kreislauf. Inhaltsstoffe bekämpfen Viren und Bakterien, sind gut für den Blutzuckerspiegel und das Immunsystem. Achtung: Niemals grüne Kartoffeln für’s Baby verwenden (wegen dem hohen Solaningehalt). Am besten nicht eingefrieren, schmeckt nach dem Auftauen furchtbar!

Rapsöl:  Heiß gepressstes Öl verwenden (da reiner, hier könnt ihr also das billigere Öl nehmen, die sind meist heiß gepresst. Enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Diese sind wichtig für Nervenzellen, Gehirn, Netzhaut und ist gleichzeitig schön nahrhaft.

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