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DIY #3 – Typveränderung für Deine Jeansjacke!

Hier mal wieder ein DIY. Meine alte Jeansjacke hat mich irgendwie gelangweilt und so hab ich mich auf den Weg in den Stoffladen gemacht und die Unmengen an Stoffborten durchforstet und eine ganz Wunderbare gefunden.

Hier das Endprodukt:

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Ihr braucht mal wieder nur ein paar wenige Arbeitsmittel und zwar diese:

 

1 Stück Stoffborte in der entsprechenden Länge (also, vorher ausmessen)

Jeansjacke

Nähgarn, halbwegs passend zur Borte

Maßband

Stecknadeln

Schere

Nähmaschine, wenn vorhanden, ansonsten kann man natürlich auch mit der Nähnadel ran!

Das Ganze ist supereinfach und erfordert keine großen Nähkenntnisse:

Schnappt Euch bevor Ihr die Stoffborte besorgt Eure Jeansjacke und überlegt Euch an welcher Stelle Ihr diese anbringen möchtet. Hier bietet sich die bereits vorhandene Steppung der Jacke an. Messt deren Länge und jetzt könnt Ihr Euch eine passende Stoffborte aussuchen. Nehmt  am besten mindestens 4 cm mehr als die Länge der beiden Borten für links und rechts zusammengenommen, besser mehr, nichts ist doofer, als wenns am Ende nicht reicht und Ihr die Borte nicht verwenden könnt. Ich bin übervorsichtig und wasche die Borte vorher mit der Hand kurz aus, damit sie später beim Waschen nicht ausblutet und Eure Jacke verfärbt.

Sobald Ihr die Borte besorgt und gewaschen habt, halbiert Ihr diese und steckt sie auf die entsprechenden Stellen, lasst hier oben und unten jeweils ein 1 cm stehen, den Ihr dann nach innen einschlagt und ebenfalls feststeckt. Wenn Ihr sie grob festgesteckt habt kann die Näherei auch schon losgehen! Wenn Ihr mit der Nähmaschine näht, wählt einen engen Stich und verriegelt den Faden an Anfang und Ende (d. h. man näht vorwärts und rückwärts, sodass die Naht nicht mehr aufgehen kann, hierzu gibt es einen Schalter/Hebel). Wenn Ihr keine Nähmaschine zur Hand habt, geht’s natürlich auch mit einer Nähnadel und da heißt es dann aber gründlich nähen, keine zu großen Stiche, damit es auch die Wäsche übersteht.

Das solltet Ihr wissen: Beim Aufnähen auf die Brusttaschen näht Ihr diese natürlich zu, etwas blöd, aber wer nutzt diese Dinger schon wirklich?

Wenn’s später nicht mehr gefällt, könnt Ihr die Borte wieder abtrennen, sollte diese aber sehr lange befestigt gewesen sein, dann ist es möglich, dass der Bereich darunter etwas heller ist als der Rest, das solltet Ihr also bedenken, nicht, dass es am Ende Beschwerden gibt 😉

Ihr könnt das natürlich auch auf die Jacken der Kleinen nähen…ist ja klar!

Sooo, viel Spaß beim Nachmachen!

Hier noch ein paar wunderhübsche Borten bei Dawanda (ich könnt‘ schon wieder eine neue annähen…herrje!):

Borte 1

Borte 2 (würde sich das Gold nicht ganz wunderbar auf der dunkelblauen Jacke machen? Außerdem passt es perfekt zu dem neuen Metallictrend!)

Borte 3

Ach ja ich freue mich über Feedback, daher über Kommentare.

 

 

 

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DIY #1 – Washi-Tape: Schuh mal anders!

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Der Schuh passt nicht zum Outfit oder ist Dir einfach langweilig geworden? Was hilft immer und in jedem Fall? Washi Tape! Der Mc Gyver unter den Klebebändern! Und das Tolle – es geht ganz schnell, ist günstig und lässt sich ohne Rückstände wieder entfernen! Schön, wenn man nicht immer was Neues kaufen muss, sondern eigenen Schätzen einen neuen Look verpassen kann, oder?

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Was braucht Ihr dazu?

– Schuhe (wer hätte es gedacht?)

– Washi Tape Eurer Wahl, wenn möglich ein Breiteres (sollte die Grundfarbe des Schuhs dunkler sein, könnte ein helleres Washi Tape am Ende dunkler wirken und die Farbe leuchtet nicht mehr so sehr, weil das Tape leicht transparent ist)

– Butterbrotpapier (Haushaltsware)

– Schere

– Tesa

– weicher Bleistift und ein schwarzer Stift (jaaa, hier auf den Bildern ist es ein roter, ich hab aber erst später festgestellt, dass das nicht ganz praktisch ist unter einem roten Tape)

– gegebenenfalls eine Pinzette

 

Wie funktioniert’s?

Schneidet Euch das Butterbrotpapier in der benötigten Größe zurecht und fixiert es dann mit der glatteren Seite nach oben mit Tesafilm über dem Bereich, der später vom Washi Tape abgedeckt werden soll. Fahrt dann mit einem weichen Bleistift die Kontur nach.  Dann löst Ihr das ganze wieder vom Schuh und zeichnet die Linie mit einem dunklen Stift nach, damit die Kontur dann später unter dem Washi Tape sichtbar ist. Am besten paust ihr die Form nochmals ab von der Rückseite der Vorlage auf einen neuen Butterbrotstreifen ab, dann habt Ihr gleich die Vorlage für den zweiten Schuh usw. Klebt dann das Washi Tape sinnvoll auf das Butterbrotpapier, alles innerhalb der Linie sollte abgedeckt sein! Wenn das Tape nicht breit genug ist, stückelt es an (Achtung bei Punkten ein wenig auf die Verteilung achten). Arbeitet sorgfältig, später stört es sonst zu arg und überlegt Euch vorher wie Ihr das Washi Tape „anordnet“. Wenn das Washi Tape aufgeklebt ist schneidet Ihr nun entlang der durchscheinenden Linie die Form aus. Dann nur noch das Klebeband vorsichtig ablösen und auf den Schuh bringen. Falls Ihr zu grobmotorisch seid oder unter Wurstfinger leidet (entschuldigt diese Formulierung), dann hilft eine Pinzette beim Aufbringen. Danach noch mit dem Fingernagel über das Band fahren um es richtig fix zu machen und je mehr die Textur vom Schuh durchkommt desto weniger fällt auf, dass es Klebeband ist.

Das Klebeband hält natürlich nicht ewig, aber für ein paar Tage sicherlich. Das ganze kann man natürlich mit jedem x-beliebigen Schuh mit glatter Oberfläche machen.

Viel Spaß beim Nachmachen, hinterlasst gerne einen Kommentar mit einem Link zu Eurer Version, würde mich echt interessieren!

 

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